Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen – Solidarität mit der jüdischen Gemeinde

Pressemitteilung vom 14.10.2019 

„Unser Mitgefühl ist bei den Hinterbliebenen der getöteten Menschen, Jana L. und Kevin S., und unsere Solidarität gehört den jüdischen Gemeinden. Es ist beklemmend, dass in Halle nur eine funktionierende Tür ein Massaker verhindert hat, und es ist bedrückend, wenn in Deutschland Synagogen von Polizeibeamten mit Maschinenpistolen bewacht werden müssen.“, so der Kreisvorstand. „Nach der gestrigen Tat in Halle sollte doch nun auch dem Letzten klar geworden sein, dass die militante extreme Rechte immer unverhohlener in unserem Land agiert. Sie zeigt auch auf erschreckende Weise, wie aus Worten Taten werden. Oftmals handelt es sich zwar um Parolen, doch die aktuelle Bluttat zeigt, wie der in Worten artikulierte Vernichtungswille zum Verbrechen wird. “. So fordert der Kreisvorstand weiter, dass der Verfolgungsdruck der Polizei auf die extreme Rechte erhöht und das Frühwarnsystem der Sicherheitsbehörden geschärft wird.

„Wir erwarten, dass die jüdischen Gemeinden mit der Verantwortung für die Sicherheit ihrer Mitglieder nicht allein gelassen werden – die Entschlossenheit zum Handeln muss nun folgen. Es darf nicht wieder bei Ankündigungen bleiben. Wir brauchen einen Aktionsplan gegen Rechts, mit konkreten, effektiven und überprüfbaren Maßnahmen.“, schließt der Kreisvorstand ab. 

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