Ravensburger LINKE fordert mehr Hilfen für Arbeitnehmer*innen der Gastronomie und Solo-Selbstständige

(Pressemitteilung vom 28.11.2020 – in gekürzter Fassung in der Schwäbischen Zeitung erschienen)

In einer Pressemitteilung fordert die Ravensburger LINKE mehr finanzielle Überbrückungshilfen für die von den coronabedingten Schließungen betroffenen, arbeitnehmenden Gastronomen, sowie für die Solo-Selbstständigen. „Die Gastronomie und deren Mitarbeiter* innen sind von den pandemiebedingten Einschränkungen stark betroffen. Für viele Angestellte heißt das jetzt Kurzarbeit mit massiven Gehalteinschränkungen und Verlust des Trinkgeldes. Gleichzeitig fehlt den Solo-Selbständigen im Gastronomiegewerbe das Gesamteinkommen. Die ohnehin schon weit vor 2019 angespannte Situation im Bereich des Personalmangels, hat sich im Zuge der Einschränkungen noch stärker verschärft. Immer weniger Schüler*innen entscheiden sich für eine Ausbildung im Gastrogewerbe, was der unregelmäßigen Arbeitszeit, den oft schlechten Arbeitsbedingungen und einem vergleichsweise geringen Verdienst zu verschulden ist.“, so Jasmin S. Runge, Kreisvorsitzende der Ravensburger LINKEN. Die Kreisvorsitzende kritisiert hier allen voran die Unverhältnismäßigkeit der Einschränkungen für die Gastronomen. „Viele Gastronomen haben im Zuge der ersten Welle viel Zeit und Geld investiert, um die Gäste mit weitgehenden Hygienemaßnahmen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Das gerade die, die massiv investiert haben, nun so vor den Kopf gestoßen werden, ist absolut unverhältnismäßig und sollte schleunigst überdacht werden. “, so Runge. So fordert Runge auch eine sofortige Aufhebung der Einschränkungen, vor allem für Gastronomen, die bereits gute Hygienekonzepte erstellt haben. Ebenso soll laut Runge der Bund entsprechende Regelungen treffen, um den Mindestlohn anzuheben und höheren Tariflöhnen des deutschen Hotel- und Gaststättenverbands zustimmen, um die Attraktivität des Berufs zu steigern. „Wenn wir die Branche jetzt nicht mit mehr Mitteln und entsprechenden Maßnahmen unterstützen, dann werden viele Kneipen, Restaurants und Bars nach dem Lockdown nicht wieder öffnen. Die bisherigen 9000€, die im Zuge der ersten Welle ausgezahlt wurden, reichen in den meisten Betrieben nicht einmal aus, um die laufenden Kosten zu deckeln, auch die weiteren angekündigten Hilfen sind nicht ausreichend. Zusätzlich müsste es neben den monetären Hilfen für die Betriebe auch Hilfen für die Beschäftigten geben, die in dieser Krise völlig alleine gelassen werden. Hier muss schleunigst ein Umdenken stattfinden.“, schließt Runge ab.

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