Ravensburg feiert den 1. Mai

Am diesjährigen 1. Mai haben wir als LINKE traditionell an der Kundgebung des DGB in Ravensburg teilgenommen. 
Nach über einem Jahr Corona-Pandemie hat sich deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer solidarisch zusammenstehen und sich für einen sozial gerechten Weg aus der Krise einsetzen. Die Kosten der Krise werden zunehmend auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen, während große Konzerne trotz satter Gewinne Staatshilfen bekommen.
 
Trotzdem müssen wir an der Stelle die Wahl des Hauptredners kritisieren: Hans-Jürgen Kirstein, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei Baden-Württemberg, sprach davon, dass es „in der Polizei keinen Rassismus gäbe“ & Dinge, wie eine Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamt:innen, oder ein Antidiskriminierungsgesetz der „völlig falsche Ansatz seien.“
Das Racial-Profiling durch Polizeibeamt:innen leider gängige Praxis ist, verschwieg er. Genau so, wie die vielen „Einzelfälle“ von rechtsextremen Chatgruppen innerhalb der Polizei. Wir bedauern zutiefst, dass der DGB diese Rede und die damit verbundenen Äußerungen unkommentiert stehen ließ.
 
Für uns ist klar: Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.
 
Von links nach rechts: Jan Werner (Beisitzer im Kreisvorstand), Enes Muric (stellv. Kreisvorsitzender) & Romeo Hilgers (Mitglied)
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