Enes Muric (22) möchte im Wahlkreis Wangen für DIE LINKE in den Landtag

Am 14. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Die Partei DIE LINKE geht im Wahlkreis Wangen mit dem 22 Jährigen Enes Muric ins Rennen und möchte mit seinem Wahlkampfslogan „Weil der ländliche Raum mehr verdient“ auf die vielen Probleme im ländlichen Raum aufmerksam machen. Der angehende Gymnasiallehrer in den Fächern Gemeinschaftskunde und Englisch, gebürtig und wohnhaft in Wangen im Allgäu, möchte nach eigenen Angaben dabei vor allem gegen ein „Weiter so“ in der Politik kämpfen: „Seit vielen Jahren regieren die Grünen in verschiedenen Konstellationen Baden-Württemberg. Die Bilanz ist leider ernüchternd. Die Mieten schießen vielerorts durch die Decke, der Klimaschutz kommt viel zu kurz und viele Schüler*innen und Eltern, gerade jene Einkommensschwachen, werden im Homeoffice alleingelassen. Es fehlt an technischer Ausstattung, wie Laptops oder Tablets, sowie auch in vielen Dörfern an schnellen Internetverbindungen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass hier endlich ein Umdenken stattfindet, gemeinsam mit den Bürger*innen und den Bewegungen von der Straßen. Wir haben als LINKE eine Reihe von Maßnahmen, wie z.B. einen Mietendeckel für zu hohe Mieten, die wir im Landtag anpacken möchten. Und deshalb kämpfe ich dafür, dass uns am 14, März erstmalig der Einzug gelingt., so Muric. 
 
Muric kritisiert dabei auch die bisherige Coronapolitik der Landesregierung: „Wo bleiben eigentlich die versprochenen Hilfsgelder für die Pflegekräfte? Wieso erhöht man nicht endlich die Gehälter der Pflegekräfte? Ein warmes Klatschen hilft beim besten Willen hilft dem Personal in den Kliniken und Altenheimen nicht. Die Wut ist zurecht sehr groß im Land. Das Impfen, gerade hier in der Region, geht nur sehr schleppend voran, gleichzeitig hält unser grüner Gesundheitsminister Manne Lucha trotzdem an Plänen zu Krankenhausschließungen fest. Das passt gar nicht zusammen. Es braucht jetzt dringend Investitionen im Gesundheitsbereich und unbürokratische Hilfen für all jene,  die jetzt um ihre Existenz bangen. Auch im Bildungsbereich zeigt sich ein ähnliches Versagen. Hier hat Susanne Eisenmann, Kultusministerin und Spitzenkandidatin der CDU, auf voller Linie versagt. Die Schulen, Eltern und Schüler*innen hat sie in der Coronakrise komplett im Stich gelassen. Dass sie sich jetzt für schnelle Schulöffnungen einsetzt und sich damit zur Anwältin benachteiligter Schüler*innen aufschwingt, ist ein billiges Ablenkungsmanöver, um nicht über ihre eigenen Fehler seit Beginn der Pandemie zu sprechen. Die Grünen sollten sich langsam wirklich überlegen, ob Sie dieses Desaster mit der CDU länger mittragen möchten., kritisiert Muric. 
 
Laut eigenen Angaben möchte Muric während dem Online-Wahlkampf interessierten Bürger*innen in verschiedenen Formaten die Möglichkeit bieten, Fragen an ihn zu stellen, sowie eigene Probleme zu schildern. „Mir ist der direkte Kontakt zu den Bürger*Innen sehr wichtig. Ich bin auf sämtlichen sozialen Netzwerken vertreten und biete bis zur Wahl, und auch darüber hinaus, regelmäßige Live-Veranstaltungen mit Kommentarfunktion an, bei welchen sich Interessierte direkt beteiligen können. Für Bürger*innen, die keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben, biete ich die Möglichkeit mir eine E-Mail an enes.muric.ltw21@outlook.de zu schreiben“; schließt Muric ab. 
 
Instagram: enesmuric2021
Facebook: Enes Muric
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