Pressemitteilung: LINKE kritisiert Erhöhung der Elternbeiträge an städtischen Grundschulen

Der Kreisverband Ravensburg der Partei DIE LINKE sieht die Erhöhung der Elternbeiträge an den städtischen Grundschulen aus sozialpolitischer Sicht sehr bedenklich.
Der Kreisvorsitzende Ricart Brede führte an, dass Bildung ein Allgemeingut ist, welches jedem Menschen ,unabhängig von seiner Herkunft und seiner sozialen Schicht, vom Staat zu gleichen Anteilen zur Verfügung gestellt werden muss.

Um dies zu verwirklichen, fordert die Linkspartei eine Besteuerung des Reichtums ab einer Million Euro mit fünf Prozent, um dieses Geld in die Daseinsvorsorge, wie zum Beispiel die Bildung, die Infrastruktur und in die Forschung zu investieren. Ebenso fordert DIE LINKE einen bundesweit verbesserten und einheitlichen Betreuungsschlüssel in den Kindertagesstätten von mindestens einer dort anwesenden Erzieherin oder einem Erzieher zu maximal drei Kindern im Alter bis zu drei Jahren.

Brede führt weiter an, dass DIE LINKE hier vor Ort in Ravensburg für gebührenfreie Kitas, sowie für die Abschaffung jeglicher Gebühren im öffentlichen Bildungssystem kämpft. Die Umstellung auf eine Kitaversorgung, ohne zusätzliche Kosten für die Eltern, darf dabei jedoch nicht auf Kosten der Qualität der Bildungsarbeit an den Einrichtungen geschehen.

„Alle Kindern steht täglich ein gesundes und warmes Essen zu, so wie es bereits in einigen Städten praktiziert wird. Enbenso müssen die Sozial- und Erziehungsberufe endlich aufgewertet werden. Denn diese verdienen eine viel größere Wertschätzung, eine bessere Bezahlung und verbesserte Arbeitsbedingungen.“ führt Brede an.

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