DIE LINKE kritisiert Forderungen der IG-Wittwais/Haid

(Pressemitteilung)

Der Kreisvorstand der LINKEN in Ravensburg kritisiert die Haltung der „Interessengemeinschaft-Wittwais/Haid“ zum geplanten Neubaugebiet in Wangen im Allgäu im Stadtteil Haid/Wittwais. „Ich frage mich, wen diese Interessengemeinschaft wirklich vertritt. Eine IG, die maßgeblich unbezahlbare Einfamilienhäuser fordert, steht definitiv nicht für die Interessen der Bürger*innen Wangens ein.“, meint Enes Muric, stellvertretender Kreisvorsitzender der LINKEN in Ravensburg. „In Wangen herrscht akuter Mangel an bezahlbaren Wohnraum. Die Menschen reißen sich verzweifelt in den sozialen Netzwerken nach Wohnungen, währenddessen andere über Einfamilienhäusern diskutieren, die von einem Bruchteil der Wangener Bevölkerung finanziert werden kann.“, merkt Muric weiter an. DIE LINKE zeigt sich erfreut, dass der aktuelle Bebauungsplan von diesen Interessen stark abweicht und fordert, dass bei den zukünftigen Bebauungsplänen dem Wunsch der Bevölkerung nach mehr bezahlbaren Wohnraum nachgegangen wird. „Wenn neues Bauland entsteht, muss eine soziale Bebauungsquote von mindestens 50 Prozent umgesetzt werden. Der höchste Bedarf besteht an Mietwohnungen im unteren und mittleren Preissegment – in diesem sollte vorrangig gebaut werden. Statt immer weiterer Innenverdichtung und der Vernichtung von Grünflächen braucht es Ideen, die bebauten Flächen besser zu nutzen (Aufstocken, höher bauen, experimentelles Wohnen erlauben, usw).“, schlussfolgert Muric. 

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